Wichtige Mitteilung zur Reklamebörse Fellbach

 

Nach mehreren erfolgreichen Jahren, in denen wir die Reklamebörse Fellbach gemeinsam an verschiedenen Standorten organisiert und mit viel Herzblut gestaltet haben, möchten wir euch heute darüber informieren, dass wir diese Veranstaltung nicht mehr organisieren werden.

Die vergangenen Jahre waren für uns eine ganz besondere Zeit. Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Ausstellern, Besuchern, Sammlern, Freunden und Unterstützern bedanken, die dazu beigetragen haben, dass die Reklamebörse Fellbach zu einem festen Treffpunkt für Freunde historischer Reklame geworden ist.

Wir blicken mit vielen schönen Erinnerungen auf diese gemeinsame Zeit zurück und sind stolz darauf, was wir zusammen mit euch aufgebaut haben.

Für die Zukunft wünschen wir allen Beteiligten und insbesondere der Reklame-Szene weiterhin viel Erfolg und alles Gute.

 

Vielen Dank für euer Vertrauen, eure Unterstützung und die vielen schönen Begegnungen in den vergangenen Jahren!

 

Was die Zukunft bringt, lassen wir dabei bewusst offen – vielleicht gibt es eines Tages ein Wiedersehen mit der Reklamebörse Fellbach in einer neuen Form.

 

Jasmin & Jürgen

Als langjähriger Sammler und Veranstalter der Fellbacher Reklamebörse bin ich immer wieder am Ankauf von historischen Werbeträgern interessiert.

 

Dies umfasst Emaillschilder, Blechschilder, Plakate, Dosen, Aschenbecher, etc.

 

Als Erfinder von Emailleschildern für Reklamezwecke wie sie zwischen 1890 und 1960 ihre Blütezeit erlebten, gilt Ludwig Stollwerck.

 

Fasziniert von der Möglichkeit, ein „witterungsbeständiges Dauerplakat“ für die Außenwerbung zu schaffen, ließ er 1893 die ersten „Reklameplakate im Zuckerguß-Verfahren“ bei Schulze & Wehrmann in Elberfeld produzieren, dem ersten industriellen Emaillierwerk für Reklameschilder in Deutschland.

Schon bald wurden seine Emailleschilder zu einem herausragenden Markenzeichen von Stollwerck und das 1895 gefertigte Schild „Stollwerck Chocolade & Cacao“ ist heute ein gesuchtes Sammelobjekt.

 

Andere große Konsumgüter-Produzenten erkannten schnell ebenfalls die Wirksamkeit des neuen Werbeträgers, und so nutzte etwa Julius Maggi, einer der weiteren Emailleschild-Pioniere, solche Schilder aus Stahl alsbald in zigtausendfacher Auflage dazu, seine Produkte auf dem gesamten europäischen Markt zu etablieren.

 

In den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts wurde die massenhaft auftretende Reklame oft als „Blechpest“ bezeichnet, heute sind gut erhaltene Emailleschilder/Emailschilder häufig gesuchte Raritäten.

 

 

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht dieses „Kulturgut“ zu sammeln sicherzustellen.

 

 

Sie haben einzelne Schilder oder sogar eine ganze Sammlung zu verkaufen ?

 

Dann rufen Sich mich an oder schreiben eine E-Mail.

 

Wir kommen auch gerne persönlich bei Ihnen vorbei.

 

Sie erhalten unverzüglich ein faires und seriöses Angebot.

 

 

Tel.: 0172 / 9793312

 

Mail.: schildle@web.de